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Wenige Monate nach dem Richtfest (am 15. Juni 1869) wurde die Kirche am 24. November des gleichen Jahres eingeweiht. Sie ist nach wie vor ein architektonisches Kleinod des Dorfes. Unmittelbar nach der Einweihung der Kirche war in der Kreischronik u.a. zu lesen: „Der ganze Bau ist ein Meisterstück von Anmut und Schönheit. Äußerlich sind es namentlich der Turm und der Giebel an der Ostseite der Kirche, welche einen prächtigen Anblick gewähren… Der Baustil des ganzen Gebäudes ist in streng (neo)gotischer Form in allen einzelnen Teilen durchgeführt.“
Das große spitzbogige Fenster in der Ostwand ist bunt-bleiverglast und bringt die Ausschüttung des Heiligen Geistes zur Darstellung. Im unteren Teil des Fensters befindet sich ein kleines Schild mit dem Hinweis: „24. Nov. 1869“ (Einweihung der Kirche). Ebenfalls im linken unteren Teil des Fensters befindet sich eine weitere Mitteilung: „ Walter Deckwarth, Görlitz 1954“. Diese Mitteilung bezieht sich vermutlich auf eine Restaurierung des bunt-bleiverglasten Fensters.
Rechts im Altarraum, der drei Stufen erhöht liegt, steht an der Nordwand die hölzerne Kanzel. Der polygone Kanzelkorb wird von einem Pfosten getragen. Die Kanzel, eine Gesellenprüfungsarbeit von Guido Presch aus Trebatsch, wurde am 31. Oktober 2001 feierlich eingeweiht.
Links vor dem Altarraum hat die gusseiserne Taufe ihren Platz. Sie ist sechsseitig und stammt aus der Bauzeit der Kirche.
An der Nordwand hängt ein reich geschnitztes und gefasstes Epitaph für Johann Adolph von Reichencron. Dieses Wandepitaph wurde vermutlich im Jahre 1697 von einem unbekannten Künstler geschaffen. Johann Friedrich von Reichencron kaufte wahrscheinlich im Jahre 1693 den 3. Rittersitz von Trebatsch. Sein Sohn, Johann Adolph von Reichencron, verstarb am 17. September 1696 in Trebatsch. Sein Epitaph ist das einzig erhalten gebliebene Zeugnis aus der alten Kirche. Ursprünglich hing es im Turmraum der heute vorfindlichen Kirche. Es wurde von Horst Schmädicke und Guido Presch restauriert und hängt seit dem 12. Juni 1999 an der Nordwand der Kirche.
Die beiden Messing-Kronleuchter datieren aus dem Jahre 1872.
Die Kirche hat eine Hufeisenempore, die von Pfosten gestützt wird. Auf der Westempore steht die Orgel. Sie hat zwei Manuale, ein Pedal und 14 Register. Das Instrument ist das Werk des Orgelbaumeisters Clausnigk aus Sonnenwalde. Im Jahre 1989 erfolgte eine Generalinstandsetzung der Orgel.
Über dem inneren westlichen Zugang zur Kirche (im Turmraum) ist ein aus Gips gefertigter Christus-Kopf angebracht. Er stammt aus der Bauzeit der Kirche.
Im Innenraum hat die Kirche eine Balken/Bretter-Decke.